Impuls Januar 2021

Liebe Linksplayers,

das neue Jahr ist wenige Tage alt. Im Rückblick auf 2020 höre oder lese ich oft den Satz: „Vergessen wir möglichst schnell dieses furchtbare Jahr und hoffen auf ein Besseres!” Ich möchte mich dieser Meinung nicht uneingeschränkt anschließen, warum? Dieses Jahr der Corona Pandemie war zweifelsfrei ein ungewöhnliches und schwieriges Jahr. Wirtschaftlich sowie auch gesundheitlich haben viele Menschen große und schwere Verluste hinnehmen müssen. Im Miteinander haben wir darauf verzichten müssen uns zu umarmen oder Hände zu schütteln, auch Feiern im größeren Umfang waren nicht wie gewohnt möglich. Über einige Wochen konnten wir sogar unserer liebsten Nebenbeschäftigung, die Schläger zu schwingen, nicht nachgehen, da auch die Golfplätze geschlossen wurden. Und „last but not least” fielen unsere geplanten LINKS Golfturniere aus.

Doch … gibt es nicht auch viele Dinge, für die wir im Rückblick dankbar sein sollten? Dafür, dass wir gesundheitlich bewahrt wurden, dankbar für unsere Freunde, für unsere Familien, für den Ehepartner, für unsere Kinder, dankbar für stets prall gefüllte Supermärkte, dankbar für sauberes und ausreichendes Wasser aus der Leitung, dankbar auch dafür, dass irgendwann wieder die Golfplätze öffneten?

Beim Nachdenken fallen uns ganz sicher noch mehr Dinge ein, die es verdienen, Gott gegenüber dankbar zu sein.

Szenenwechsel: Der Morgen des 27. Dezember. Beim Frühstück erreicht mich eine erschütternde Nachricht. Ein langjähriger Freund, Mitglied im Vorstand unseres LINKSplayers Freundeskreises, ist am zweiten Feiertag plötzlich von uns gegangen. Im Alter von 53 Jahren ist er in die Ewigkeit abberufen worden. Er hinterläßt seine Frau und drei Töchter. In dieser unsagbar schweren Zeit ist es für uns der einzige Trost, dass wir wissen dürfen, dass er als Christ jetzt sehen darf, was er glaubte.

Dieses Geschehen macht mir erneut klar, wie schnell unsere Pläne sich ändern oder dahin sein können. Dazu fällt mir die Geschichte aus der Bibel ein, in der ein reicher Gutsbesitzer Pläne für seine Zukunft schmiedet. Und Gott spricht zu ihm: „Du Narr, noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern!” (nachzulesen im Lukas Evangelium Kapitel 12, Verse 16-21)

Deshalb möchte ich im Gottvertrauen in das neue Jahr 2021 gehen. Nicht ohne Pläne, aber immer im Bewusstsein, dass deren Erfüllung eine große Gnade und ein großes Geschenk sind. Wir haben nicht alles in der Hand, vertrauen wir auf den, der uns hält!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gesegnetes, gesundes und frohes neues Jahr. Gott befohlen.

Euer Uwe Schlegel